Frühstücksmuffins selber machen

Kuchen zum Frühstück? Wie geil ist das denn?

Kuchen zum Frühstück – den meisten von uns läuft das Wasser im Mund bestimmt schon zusammen, während wir noch im Bett liegen. Frühstücksmuffins sind die idealen Begleiter für einen guten Start in den Tag, denn sie können mit gesunden, süßen oder herzhaften Zutaten kombiniert werden. Hier erfährst du, wie du dir die fluffigen Köstlichkeiten zum Frühstück selbst zubereiten kannst.

Frühstücksmuffins selber machen - Aktuelle Rezepte

Gesunde Frühstücksmuffins selber machen

Bei dem Wort „Muffins“ denkst du vielleicht an kleine Zuckerbomben. Dabei muss ein Muffin gar nicht so ungesund sein, denn es kommt auf die Inhaltsstoffe an. Wenn du dir gesunde Frühstücksmuffins selber zubereiten möchtest, greifst du als Grundzutat beispielsweise zu Haferflocken. Diese kannst du mahlen, sodass ein Mehl entsteht oder ganze Flocken zum Teig geben.

Haferflocken bestehen aus Vollkorn und liefern dir komplexe Kohlenhydrate, die deinen Blutzuckerspiegel konstant halten. Sie enthalten außerdem wichtige Vitamine (B1 und B6) und Ballaststoffe. Du bleibst länger satt und führst deinem Körper gesunde Mineralien zu – beispielsweise Magnesium, Eisen und Zink. Die gesunden Flocken gehören deshalb unbedingt in deinen Muffin am Morgen, wenn du Wert auf eine gesunde und vollwertige Ernährung legst.

Obst für die Süße & Optik

Bananen und Beeren sind beliebte Zutaten für Muffins. Sie verleihen deinem Gebäck eine süße und fruchtige Note. Wenn du Frühstücksmuffins ohne Zucker herstellen möchtest, kannst du die Süße vom Obst auch als einzige Zuckerquelle verwenden. Obst enthält natürlichen Fruchtzucker, sodass du auf raffinierten Zucker verzichten kannst. Zudem deckst du einen Teil deines Tagesbedarfs an Vitaminen ab, wenn du zu frischem Obst greifst.

Ein weiterer Pluspunkt, wenn du buntest Obst wie Beeren verwendest: die schönen Farben. Bekanntlich isst das Auge mit. Blaubeeren und Heidelbeeren hinterlassen viel Farbe im Teig und sorgen für eine hübsche Optik deiner Frühstücksmuffins. Magst du es besonders süß, nimmst du beispielsweise eine etwas reiferen Banane. Du musst also keinen Industriezucker für seine süßen Muffins verwenden, welcher im Laufe des Tages oft Heißhunger verursacht und gesundheitliche Risiken mit sich bringt.

Wenn dir die Süße vom Obst nicht reicht, kannst du auch Stevia verwenden. Dieser Zuckerersatz hat den Vorteil, dass er kaum Kalorien enthält und auch nicht schädlich für deine Zähne ist. Aufpassen musst du nur bei der Dosierung, da Stevia viel süßer ist als gewöhnlicher Haushaltszucker. Verwende deshalb zu Beginn eine kleine Menge, um herauszufinden, welche Dosierung du verwenden möchtest.

Herzhafte Muffins zum Frühstück genießen

Frühstücksmuffins müssen nicht unbedingt süß sein. Wenn du beim Frühstück eher der herzhafte Genießer bist, gibt es verschiedene Möglichkeiten für pikante und sättigende Küchlein. Hier gilt: gut ist, was schmeckt. Du kannst also zu unterschiedlichem Gemüse oder Gewürzen greifen: Tomaten, Paprika, Oliven, Salz, Pfeffer, Chili. Schinken und Käse sind ein Klassiker unter den herzhaften Zutaten. Stehst du auf Pizza? Dann versuche es beispielsweise mit Thunfisch, Käse und Zwiebeln. Statt des Thunfisches kannst du auch Lachs verwenden, wenn du diesen gerne zum Frühstück magst. Besonders gut machen sich außerdem die Zwiebeln in den Muffins, wenn du sie ganz fein hackst. Zu dem Grundteig kannst du auch etwas Tomatensoße hinzufügen und alles mit etwas Oregano toppen. Wenn du zu den Menschen gehörst, die Käse lieben, kannst du dir auch herzhafte Frühstücksmuffins mit verschiedenen Käsesorten herstellen. Auch Schafskäse macht sich gut im Muffin.

Vegane Frühstückmuffins selber machen

Viele Backwaren enthalten Eier, Milch oder Quark – so auch Muffins. Wenn du dich vegan ernährst und auf tierische Inhaltsstoffe verzichtest, kannst du jedoch rein pflanzliche Muffins herstellen. Zum Beispiel ersetzt du Eier durch Mineralwasser, welches dafür sorgt, dass der Teig locker und fluffig wird. Tierische Milchprodukte kannst du außerdem durch pflanzliche Zutaten ersetzten, die besonders nährstoffreich sind, beispielsweise Sojamilch. Der Vorteil: Die Milch aus Sojabohnen enthält besonders viele Vitamine und so deckst du einen Teil deines Tagesbedarfs bereits mit einem Muffin am Morgen ab. Wenn du keine Butter für deine Muffins verwenden möchtest, kannst du zu einem pflanzlichen Öl greifen.

Muffins mit wenig Kohlenhydraten: Low Carb Frühstücksmuffins

Achtest du darauf, dass du weniger Kohlenhydrate zu dir nimmst? In diesem Fall solltest du bei deinen Frühstücksmuffins komplett auf raffinierten Zucker und Mehl verzichten. Auch Haferflocken enthalten Kohlenhydrate – eine geringe Menge kannst du jedoch hinzufügen. Reduziere beispielsweise die Hälfte davon und ersetze den fehlenden Anteil durch gemahlene Nüsse. Diese liefern dir wertvolles Eiweiß und gesunde Fette. Achtung: Cashewkerne enthalten mehr Kohlenhydrate als andere Sorten (etwa 30 Gramm Kohlenhydrate pro 100 Gramm Kerne). Wenn du eine besonders strenge Form der Low Carb Ernährung einhalten möchtest, greife lieber zu Paranüssen, Macadamias oder Walnüssen.